{"id":274,"date":"2009-01-21T11:32:10","date_gmt":"2009-01-21T11:32:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ragnaroeek.de\/?p=274"},"modified":"2014-06-06T09:35:09","modified_gmt":"2014-06-06T09:35:09","slug":"rache-auf-the-pit-de","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/ragnaroeek.de\/?p=274","title":{"rendered":"&#8222;Rache&#8220; auf The-Pit.de"},"content":{"rendered":"<p>Anno 2005 im gr\u00fcnen Norden Deutschlands: Nebelschwaden wabern durch die Luft, einige Fackeln werfen ein loderndes Licht auf die Szenerie, doch man h\u00f6rt keinen einzigen Vogel singen. F\u00fcnf tapfere Recken raffen sich eines Abends zusammen, darunter Charon der F\u00e4hrmann, Sigar der Schinder, Ark der Schnitter, Derol Bazuli und Rondall der Schl\u00e4ger. Diese f\u00fcnf Riesen blasen zum Endkampf gegen die G\u00f6tter \u2013 Ragnar\u00f6(e)k hat begonnen. Die Erde bebt, Sterne fallen vom Himmel, Fl\u00fcsse treten \u00fcber die Ufer, der Fenriswolf rei\u00dft sich los und auch die Midgardschlange begibt sich auf einen unheilvollen Zug durch das verw\u00fcstete Land.<!--more-->Drei Jahre schon w\u00e4hrt Ragnar\u00f6(e)k nun \u2013 das vierte Jahr hat grade begonnen und man fragt sich ob nach der \u201eRache\u201c ein Fimbulwinter folgen wird. Der \u201eSpielmann\u201c beginnt die Rache auszuleben und verwendet dazu einen schlichten Schlagzeug-Beat, dezenten Bass, verzerrte Gitarren, die sich f\u00fcr ein Solo auch gerne \u201eentzerren\u201c lassen und kehligen deutschen Gesang \u2013 die genretypische Portion Dudelsack nat\u00fcrlich nicht zu vergessen.Das \u201eKnochenschiff\u201c f\u00e4hrt durch das Fahrwasser der gro\u00dfen Bands des Genres, denn man erkennt deutliche Parallelen zu Schandmaul, Schelmish oder auch In Extremo. Das hier pr\u00e4sentierte \u201eKnochenschiff\u201c erscheint nicht ganz so imposant wie die gr\u00f6\u00dferen und bekannteren Exemplare, ist jedoch mit Sicherheit ebenso wassertauglich und kann sich durchaus sehen lassen. An Bord befindet sich eine Akustik-Gitarre, die zusammen mit der E-Gitarre eine gute Mischung ergibt und zusammen mit dem Schlagzeug die ruhigeren Passagen sch\u00f6n untermalt sowie den das ganze Lied \u00fcber besonders gelungenen Gesang.Der selbstbetitelte Song \u201eRagnar\u00f6ek\u201c verleitet ungemein zum Mitwippen, vermutlich aufgrund des einfachen, monotonen Beats und der diesen unterst\u00fctzenden Gitarren. Auch die Dudelsackmelodie f\u00fcgt sich gelungen in das stellenweise recht minimal gehaltene Klanggebilde mit ein. Mir pers\u00f6nlich ist der Song auf Dauer etwas zu monoton \u2013 live bestimmt ein tolles St\u00fcck, zum privaten H\u00f6ren nicht so ganz mein Fall.Gegen Ende der Scheibe beginnt noch einmal der \u201eTotentanz\u201c \u2013 die Toten tanzten bereits 2006 auf der in Eigenregie ver\u00f6ffentlichten Demo-CD und man merkt, dass es kein Fehler war, diesen Song doch noch professionell aufzunehmen und auf das Deb\u00fct-Album zu pressen, denn das St\u00fcck \u00fcberzeugt in der Tat.\u201eRache\u201c ist ein gutes Album geworden \u2013 stellenweise vielleicht etwas monoton und schlicht, eben nicht weltbewegend oder ein gro\u00dfer Hit, aber allemal solide Arbeit, die sich mit Sicherheit h\u00f6ren lassen kann. Wer sich an den gro\u00dfen Bands des Genres satt geh\u00f6rt hat und eine neue Alternative sucht, ist hier genau richtig und kann mit Ragnar\u00f6ek nur wenig verkehrt machen.<\/p>\n<p>Bewertung: 7 von 10 Punkten<strong><\/strong><\/p>\n<p><strong>Links:<\/strong> <a title=\"The-Pit\" href=\"http:\/\/www.the-pit.de\/cd-review\/article\/ragnaroeek-rache\" target=\"_blank\">Artikel auf The-Pit.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anno 2005 im gr\u00fcnen Norden Deutschlands: Nebelschwaden wabern durch die Luft, einige Fackeln werfen ein loderndes Licht auf die Szenerie, doch man h\u00f6rt keinen einzigen Vogel singen. F\u00fcnf tapfere Recken raffen sich eines Abends zusammen, darunter Charon der F\u00e4hrmann, Sigar der Schinder, Ark der Schnitter, Derol Bazuli und Rondall der Schl\u00e4ger. 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