{"id":355,"date":"2011-09-16T13:51:41","date_gmt":"2011-09-16T13:51:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ragnaroeek.de\/?p=355"},"modified":"2014-06-06T09:28:55","modified_gmt":"2014-06-06T09:28:55","slug":"eiskalt-bei-necroweb-magazin","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/ragnaroeek.de\/?p=355","title":{"rendered":"&#8222;Eiskalt&#8220; bei Necroweb Magazin"},"content":{"rendered":"<p>Schon der Opener &#8222;Eiskalt&#8220; des gleichnamigen Albums der Band Ragnar\u00f6ek gef\u00e4llt durchaus. Ein knappes, treibendes Drumintro er\u00f6ffnet diesen Track, der sp\u00e4testens beim Einsatz des Gesangs Erinnerungen beim Mittelalterfan wachruft.<!--more-->Ragnar\u00f6ek klingen original wie In Extremo &#8218;in hart&#8216;. Dieser Vergleich liegt unglaublich nahe, vor allem da der S\u00e4nger Charon der F\u00e4hrmann fast genau wie Das letzte Einhorn von In Extremo klingt. Doch w\u00e4hrend besagte gro\u00dfe Band in letzter Zeit eher verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig sanft klingt, geben Ragnar\u00f6ek Vollgas. &#8222;Eiskalt&#8220; hat alles, was guter Mittelalterrock braucht. Unweigerlich bewegt man sich im schnellen Takt und k\u00f6nnte auch wunderbar zu diesem Song tanzen. Ein mehr als gelungener Opener.Das folgende &#8222;Wahrheitsfinder&#8220; macht genau dort weiter, wo &#8222;Eiskalt&#8220; aufgeh\u00f6rt hat. Stampfende und druckvolle Drums treiben diesen Track voran und unterlegen die anderen Instrumente hervorragend. Die sparsam, aber wirksam eingeflochtenen mittelalterlichen Instrumente sorgen f\u00fcr das richtige Ambiente und der Gesang bildet ein solides Dach auf diesem Klangkonstrukt. Der Refrain dieses Songs ist extrem einpr\u00e4gsam und l\u00e4sst sich hervorragend mitgr\u00f6len.Eine kleine Schw\u00e4che dieses Albums bildet der dritte Track &#8222;Schlachtgebet&#8220;. Dieser klingt im Vergleich zu den beiden ersten St\u00fccken ein wenig holprig und unstimmig. Lediglich die wahrhaft gelungenen Instrumentalparts machen Spa\u00df, richtig gut klingt &#8222;Schlachtgebet&#8220; trotzdem leider nicht.&#8220;Schlachtgebet&#8220; ist aber zum Gl\u00fcck ein einmaliger Ausrutscher auf dieser Scheibe.Ein Song, der seinem Titel absolut gerecht wird, ist &#8222;Wahnsinn&#8220;. Auf einem recht monotonen Klangbett befindet sich ein kranker und b\u00f6ser Gesang, der lediglich im Refrain deutlicher wird. Musikalisch durchl\u00e4uft &#8222;Wahnsinn&#8220; ein spannendes Muster: W\u00e4hrend im Hauptteil Monotonie herrscht, entwickelt sich diese im Refrain hin zu einem \u00e4u\u00dferst melodi\u00f6sen und tanzbaren Aufbau, der in instrumentalen Momenten gipfelt.Ein sch\u00f6ner Partysong ist &#8222;Piratenbrut&#8220;. Ragnar\u00f6ek liefern einen absolut tanzbaren Song, der von einer sch\u00f6nen und animierenden Melodie getragen wird. Gro\u00dfartig sind abermals die in diesem Fall dumpf stampfenden und bedr\u00fcckenden instrumentalen Momente, die jedoch keinerlei Entspannung bieten. &#8222;Piratenbrut&#8220; gibt vom ersten bis zum letzten Ton Vollgas.Der letzte Track auf &#8222;Eiskalt&#8220; steht im krassen Gegensatz zu allen anderen Titeln. Ragnar\u00f6ek zeigen ihre innovative Seite und bieten mit &#8222;Electrowahn&#8220; einen reinen Elektro-Titel. Dieser ist aber leider absolut nichts geworden. Sollte die Band die Intention eines Witzes gehabt haben, so ist das sicherlich gegl\u00fcckt, musikalisch ist &#8222;Elektrowahn&#8220; allerdings ein Schuss in den ber\u00fchmten Ofen.Nichtsdestotrotz haben Ragnar\u00f6ek mit &#8222;Eiskalt&#8220; ein Album produziert, welches sich qualitativ durchaus mit Bands wie In Extremo messen kann. Wer auf richtig harten mittelalterlichen Rock steht, sollte dieser Scheibe auf jeden Fall eine Chance geben.<\/p>\n<p>Bewertung : 7.5 von 10 Silberlinge von Hypnotoad<strong><\/strong><\/p>\n<p><strong>Links:<\/strong><a title=\"necroweb.de\" href=\"http:\/\/www.necroweb.de\/magazin\/neues-album\/ragnaroeek-eiskalt\/\" target=\"_blank\"> necroweb.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schon der Opener &#8222;Eiskalt&#8220; des gleichnamigen Albums der Band Ragnar\u00f6ek gef\u00e4llt durchaus. 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